Saskia Hubert - Timeline / Zwischen-Zeiten
Vernissage 27. August 2026, 19.30 Uhr
Dauer der Ausstellung: 28. August bis 8. November 2026
Einführung: Nadine Gold
Musikalische Begleitung: Birgit Wagner, A-Cappella-Sängerin
Künstlergespräch: 1. Oktober 2026, 19:30 Uhr
Foto Titelbild ©: Saskia Hubert, ©: Porträtfoto: Foto Center Frohnau
In „Timeline / Zwischen-Zeiten“ untersucht Saskia Hubert die Fotografie als Ort, an dem Zeit nicht linear verläuft, sondern sich überlagert, verschiebt und neuformiert. Ihre analogen 6×6 Aufnahmen, erzeugen Bildräume, in denen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gleichzeitig präsent werden. Die Dia-Arbeiten öffnen ein Feld, in dem Erinnerung, Traum und Projektion ineinandergreifen – ein Schwebezustand zwischen Vertrautheit und Fremdheit.
Huberts Bilder operieren im Moment des Aufblitzens: dort, wo etwas erscheint, um im selben Augenblick wieder zu verschwinden. Sie verhandeln die Fragilität von Identität und Ort, die Dehnbarkeit von Raum und Zeit, das Pendeln zwischen Verlassen und Neubeginn. Motive wie Migration, Einsamkeit, Landschaft und menschliche Artefakte werden als poetische Dichtung erfahrbar. Die Serie lädt dazu ein, die Fotografie als Medium des Dazwischen zu lesen – als Resonanzraum für Erinnerung und Verlangen.
Saskia Hubert, (*1985), lebt und arbeitet als unabhängige Fotografin und Künstlerin in Berlin.
Sie studierte am Lette Verein Berlin bei Heike Ollertz, Sabine Schründer, Roger Melis und Volker Döring. Achim Roscher sowie an der HGB Leipzig. Ein einjähriger Aufenthalt in Buenos Aires und ein viermonatiges Praktikum bei Vol des Units in Marseille erweiterten ihre künstlerische Perspektive. Regelmäßige Arbeitsaufenthalte auf Gotland/Schweden prägen ihre Bildsprache bis heute.
2024 war sie mit der Wanderausstellung „Timeline“ in Berlin vertreten und stellte u. a. in der Galerie Diana Achtzig, im Studio 22 und im Foyer des Künstlerhofs Frohnau aus. Werke befinden sich bereits in Privatbesitz.
Publikationen erschienen im Kunstraum Magdeburg, bei Wewerka („Schlagartige Veränderung“) und Schmiedel Wendorf.
Ihre künstlerischen Bezugspunkte reichen von Nan Goldin, Diane Arbus, Henri Cartier Bresson bis Paolo Roversi sowie Impulsen aus Paul Virilios „Ästhetik des Verschwindens“.





