TERMIN - HIGHLIGHTS

 

Öffnung der Ausstellung

Di + Fr  16.30 -18.00 Uhr

nach  Vereinbarung

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Bis zum  2020

 

Austellung

 

Preisträger des

Förderpreises Junge Kunst

 

Rathaus Galerie

 

Im Rathaus Reinickendorf

 

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19.30

 

Lesung

 

Freya Klier

 

Dresden 1919 – Die Geburt einer neuen Epoche

 

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19.30

 

Vernissage

 

Katharine Albers

 

Unruhe

 

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19.30

 

Frohnauer Diskurs

 

Thomas Hoffmann

 

Mythos Leonardo DaVinci

 

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19.30

 

Frohnauer Diskurs

 

Herfried Münkler

 

Abschied vom Abstieg

 

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19.30

 

Literarischer Salon

 

Renate Ahrens

 

Der andere Himmel

 

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Frohnauer Diskurse

 

in Zusammenarbeit mit dem Kulturhaus Centre Bagatelle e.V.

Eintritt 12 €, Mitglieder und Studenten 10 €

Kartenvorbestellung: Tel. 030 / 868 701 668 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  

 

Donnerstag, 30. Januar 2020, 19:30 Uhr

 

Thomas R. Hoffmann


Der Mythos Leonardo da Vinci – Die Aura im Bild

 

„Bisweilen aber vereinigen sich wie ein ungeheures Geschenk in einer einzigen Persönlichkeit Schönheit, Liebenswürdigkeit und Kunstbegabung so herrlich, dass jede ihrer Handlungen glücklich erscheint, alle anderen Sterblichen hinter ihr zurückbleiben und sich deutlich offenbart: ihre Leistung ist von Gott gespendet, nicht aber durch menschliche Kunst erworben. Dies erkannte man bei Leonardo da Vinci.“

So schreibt Giorgo Vasari, der erste Kunsthistoriker der Neuzeit. Als Leonardo 1519 starb,  war Vasari 8  Jahre alt.   Leonardo  faszinierte ihn, er  fasziniert uns und auch Thomas R. Hoffmann, den jungen Berliner Kunsthistoriker, der über das Genie Leonardo sprechen wird. Ein Genie, das in seinem Wollen und Leiden, in seinem Streben nach Vollkommenheit und in seinem Scheitern Sinnbild der Renaissance geworden ist.

 

 

Donnerstag, 13. Februar 2020, 19:30 Uhr

 

Prof. Dr. Herfried Münkler

 

Abschied vom Abstieg – eine Agenda für Deutschland

 

Ein Gespenst geht um in Deutschland, das Gespenst des Abstiegs. Immer mehr Untergangsszenarien sind im Umlauf, oder werden bewusst geschürt. Wenn es um die Zukunft geht, dann gilt als ausgemacht, dass es unseren Kindern einmal schlechter geht als uns. Doch diese Aussage ist ebenso grundlos wie gefährlich.  Mehr noch, das Abstiegsgerede  hindert die Politik daran, über die wirklichen Schwachstellen der Gesellschaft  zu sprechen und sie anzugehen, wie beispielsweise   Bildung, Demokratie, europäische Integration und die wachsende Angst vor dem Klimawandel. Es wachsen  Probleme heran, die auf mittlere Sicht  unseren Wohlstand und die Architektur  unserer Gesellschaft  gefährden können.

Herfried Münkler lehrte bis zu seiner Emeritierung 2018  an der Berliner Humboldt Universität.   Er bekämpft  falsche gefährliche Ängste  und zeigt, was Deutschland jetzt braucht  und wie wir die Zukunft   zurückgewinnen  können.  Seine Bücher „Die Deutschen und ihre Mythen“, Der Große Krieg“ und  „Der Dreißigjährige Krieg“  standen  monatelang auf der Spiegel Bestsellerliste.  Das heutige Thema ist auch der Titel seines jüngst erschienenen Buches. 

 

 

Donnerstag, 26. März 2020, 19:30 Uhr

 

Pádhraic Ó Dochartaigh

 

Irland, Europa und der Brexit

 

Während Großbritannien beschlossen hat, sich aus der Europäischen Union zu verabschieden, verstärkt die Republik Irland ihre Bindung an Europa und hält eine aktive Teilnahme am Europäischen Projekt für den sinnvollen Weg, ihr Land nach vorne zu bringen.  Pádhraic Ó Dochartaigh widmet sich der Frage, welche Rolle Irland im Zusammenhang mit dem Brexit Großbritanniens spielt und warum die Grenzfrage zwischen der Republik Irland und Nordirland beim Brexit so ein großes Problem darstellt.

Pádhraic Ó Dochartaigh, Deutschlandkorrespondent des Hörfunksenders RTÉ, Radio na Gaeltachta, und früher Redakteur des Senders Freies Berlin und der Deutschen Welle, führt uns in die Geschichte der Entstehung Nordirlands und in die sozialen, kulturellen und politischen Realitäten in der heutigen Provinz und den Beziehungen zu Großbritannien ein.

 

 

Donnerstag, 23. April 2020, 19:30 Uhr

 

Dr. phil. Tessa Hofmann


Armenien: Geschichte, Kultur, Schicksal; eine Annäherung
 

„Geographie ist Schicksal“. Dieser Satz erklärt, was die  Geschichte des vorderasiatischen Hochgebirgslandes geprägt hat: immer wieder zwischen stets mächtigeren, rivalisierenden Nachbarn umkämpft, geteilt und zerrieben zu werden, aber auch, einer verkehrsgünstigen Lage geistige Impulse und materielle Neuerungen zu verdanken.
Die am Osteuropa-Institut der FU Berlin arbeitende Soziologin Tessa Hofmann thematisiert die Besonderheiten der Geschichte Armeniens sowie seine durch eine frühe Christianisierung geprägte Kultur. Sie beschreibt neben den aktuellen Problemen des postsowjetischen Landes die seit Jahrzehnten ungelösten Konflikte in und um die Region Berg-Karabach mit der  daraus resultierenden Blockade der Landverkehrswege durch die direkten Nachbarn Türkei und Aserbaidschan. Sie erklärt auch die in allen postsowjetischen Staaten feststellbare Retraditionalisierung. Mit dem Körper in Asien, mit dem Kopf in Europa: So umschreiben zahlreiche Einwohner des heutigen Armenien ihre geopolitische Befindlichkeit. Sie sehnen sich fort aus einem krisengeschüttelten Land mit atemberaubender Natur. 

 

 

Gemeinsamer Veranstalter

Kunstverein Centre Bagatelle e.V. und Kulturhaus Centre Bagatelle e.V.

Tel. 030 / 40 10 50 60, Fax 030 / 40 10 56 36

www.kunstvereincentrebagatelle.de

www.centre-bagatelle.de

 

 

Veranstaltungsort: Centre Bagatelle,

Zeltinger Straße 6, 13465 Berlin-Frohnau

S-Bahn Frohnau, Busse 125 und 220