Der Kunstverein lädt seine Mitglieder zu einer Führung in das Deutsche Historische Museum ein
Natur und deutsche Geschichte
Glaube – Biologie – Macht
Pei-Bau, 1. Obergeschoss
Die Ausstellung verhandelt Beispiele aus 800 Jahren deutscher Geschichte: Von Hildegard von Bingens Begriff der „viriditas“, der grünen Schöpferkraft, im 12. Jahrhundert bis zu der frühen Anti-Atomkraft-Bewegung in Wyhl und den unterschiedlichen Naturkonzepten in beiden Deutschlands im späten 20. Jahrhundert. Die Vereinnahmung des angeblich Natürlichen war zudem eine der ideologischen Grundlagen für die NS-Diktatur, die sowohl die „äußere“ als auch die „innere“ Natur mit einer Unzahl von Gesetzen in ihre Definitionsmacht und Gewalt bringen wollte. Die „Nürnberger Gesetze“ und das „Reichsnaturschutzgesetz“ wurden im gleichen Jahr erlassen: 1935.
Die Anmeldung zur Führung erfolgt Online. Die Mitglieder des Kunstvereins werden mit eine E-Mail dazu aufgefordert.
Treffpunkt in der Eingangshalle 15 Minuten vor Führungsbeginn. Der Eintritt ins Museum zahlt jeder selbst der Kunstverein erhebt zur Deckung der Kosten für die Führung vor Ort einen Betrag von 7 €.




