Frohnauer Diskurse
Thomas R. Hoffmann
Hannah Höch und Raoul Hausmann- Zwei Künstler*innen im Bannkreis des Dadaismus
Wir freuen uns sehr, dass der Kunsthistoriker Thomas R. Hoffmann erneut einen seiner ebenso klugen wie unterhaltsamen Vorträge im Centre Bagatelle präsentieren wird. Mit seinem unverwechselbaren Mix aus profundem Wissen, feinem Humor und erzählerischer Leichtigkeit nimmt er uns diesmal mit in eine der faszinierendsten Künstlerbeziehungen der Moderne.
Im Mittelpunkt steht die Liebes- und Arbeitsbeziehung zwischen Hannah Höch und Raoul Hausmann, die zwar nur sieben Jahre – von 1915 bis 1922 – dauerte, jedoch zu den prägendsten Phasen im Schaffen beider Künstler*innen zählt. Gemeinsam gehörten sie, neben Johannes Bader, Georg Grosz und Otto Dix, zum Kern der Berliner Dada-Bewegung und prägten mit ihren radikalen Ideen und ästhetischen Experimenten eine ganze Epoche.
Für das Centre Bagatelle entwickelt Thomas R. Hoffmann exklusiv einen neuen Vortrag, der das Werk von Höch und Hausmann in einen lebendigen Dialog mit ihren Künstlerfreunden stellt. Er beleuchtet, wie sich ihre persönliche Beziehung, ihre künstlerischen Visionen und ihr gemeinsames Umfeld gegenseitig beeinflussten – und wie diese Jahre ihre späteren Karrieren nachhaltig formten. Ein Abend, der Kunstgeschichte lebendig macht und zugleich einen frischen Blick auf zwei außergewöhnliche Persönlichkeiten der Avantgarde eröffnet.
Die Frohnauer Diskurse sind eine gemeinsame Veranstaltung von Kunstverein Centre Bagatelle e.V. und Kulturhaus Centre Bagatelle e.V.
Eintritt: 20 €
ermäßigt*: 15 €
SchülerInnen: 10 €
Abendkasse zzgl. 2 €
Die Demokratie ist weltweit bedroht. Immer weniger Menschen haben Vertrauen in sie – auch in Deutschland. Aber kann man überhaupt noch etwas aktiv tun, um sie zu stärken und zu schützen? Der Berliner Politikwissenschaftler Philipp Lepenies von der Freien Universität argumentiert, dass es sich lohnt, dafür die historischen Momente der Entstehung der modernen Demokratien einmal genau unter die Lupe zu nehmen. Aus dem Betrachten des Werdens der Demokratie lassen sich klare Ideen ableiten, um sich gegen ihr heutiges Vergehen zu stemmen. Ideen, von denen wir vergessen haben, wie wichtig sie uns eigentlich sein müssen.
Philipp Lepenies ist Ökonom und Professor für Politik mit Schwerpunkt Nachhaltigkeit am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität. Vor seiner Zeit in der Wissenschaft hat er über 10 Jahre als Projektmanager in der internationalen Entwicklungshilfe gearbeitet. Er ist spezialisiert auf Fragen der Sozialpolitik (Armut, Ungleichheit), der Transformation und vor allem der Ideengeschichte, ein Fachgebiet, das untersucht, woher die Konzepte, Ideen und Glaubensgrundsätze kommen, die uns als politische Menschen leiten und oft auch unbewusst prägen. Von ihm stammen die Bücher: „Die Macht der einen Zahl. Eine politische Geschichte des Bruttoinlandsprodukts“ , „Verbot und Verzicht. Politik aus dem Geiste des Unterlassens“ und aktuell „Souveräne Entscheidungen. Vom Werden und Vergehen der Demokratie“, alle erschienen im Suhrkamp-Verlag.
Veranstalter: Kunstverein CEntre Bagatelle und Kulturhaus Centre Bagatelle e.V.
Eintritt: 20 €, *ermäßigt: 15 €
Schüler*innen: 10 €
Abendkasse: zzgl 2€




