TERMIN - HIGHLIGHTS

 

Öffnung der Ausstellung

Di + Fr  16.30 -18.00 Uhr

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19.30 Uhr

 

Frohnauer Diskurs

 

Eckart Stratenschulte

 

Quo Vadis Europa?

 

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19.30 Uhr

 

Frohnauer Diskurs

 

Thomas R. Hoffmann

 

Vom Paradiesgärtlein ...

 

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Donnerstag 8. Oktober 2015

 

19.30 Uhr

 

Andreas Schäfer, liest aus seinem Roman  "Gesichter"

 

 

Zum Inhalt:

Auf der Rückreise von einem Ferienaufenthalt mit seiner Familie auf Kreta beobachtet der auf Gesichtsblindheit spezialisierte Neurologe Gabor Lorenz einen Flüchtling, dem es gelingt, an Bord der Fähre zu gelangen. In Berlin fühlt Gabor sich zunehmend bedroht, denn der Flüchtling scheint ihn zu verfolgen. Als die 14-jährige Tochter verschwindet, befürchtet Gabor, dass sie von dem Mann entführt wurde. Der geschickt komponierte Roman beginnt wie eine Familiengeschichte, scheint dann zum Thriller zu werden und erweist sich am Ende als psychologische Studie über die Verunsicherung und Identitätskrise des Protagonisten.

 

Andreas Schäfer, 1969 in Hamburg geboren, wuchs in Frankfurt/ Main auf und lebt heute als Schriftsteller und Journalist mit seiner Familie in Berlin. Bisher veröffentlichte er den Roman „Auf dem Weg nach Messara“, für den er u.a. den Bremer Literaturförderpreis erhielt, und den Roman “Wir vier“, der für den Deutschen Buchpreis nominiert war und mit dem Anna-Seghers-Preis ausgezeichnet wurde.

 



Musikalische Begleitung: Julia Prigge (Violine)

 

 

 

 

Donnerstag 18. Juni 2015

 

um 19.30 Uhr

 

F.C. Delius, Die linke Hand des Papstes  

 

 

Moderation Michael Kleeberg

 

Büchnerpreisträger F.C. Delius zu Gast im Literarischen Salon in Frohnau. Er zählt zu den einflußreichsten deutschen Schriftstellern: F.C. Delius hat ein OEuvre von gut dreißig Werken geschaffen, darunter vielfach ausgezeichnete Romane, Novellen, Gedichte und Satiren. Von Anfang an ist es die Entwicklung der Bundesrepublik, ihre Denkrichtungen und Ströhmungen, die der engagierte Autor literarisch spiegelt.

 

Der Roman „Die linke Hand des Papstes“ ist ein sprachgewaltiges Buch über das rätselhafte, größenwahnsinnige, abgründige Rom. Am ersten Märzsonntag 2011 entdeckt ein deutscher Archäologe und Fremdenführer in der protestantischen Kirche in der Via Sicilia in Rom einen Mann, den er überall und nirgendwo, aber sicher nicht hier erwartet hätte: den Papst. 
Und nun beginnt ein vergnüglich-polemisches Spiel mit einer modernen Legende: wie der katholische Papst zum Lutheraner wurde. 


 

Foto: Jürgen Bauer

«Der Schriftsteller Friedrich Christian Delius hat eine Vision: Er träumt von einem evangelischen Papst – und macht daraus eine wunderbare Erzählung.» Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung:

 

In seinen Gedichten, polemischen Texten, Romanen, heiteren Lob- oder Widerreden hat Berlin ihn immer wieder gelockt, provoziert und inspiriert. Sein aktueller Essayband „Tanz durch die Stadt“ zeugt von seiner genauen Beobachtungsgabe des ewigen Widerspruchs dieser Stadt zwischen internationalen politischen Krisen, weltstädtischer Toleranz und bellender Kleinkariertheit von den 60er Jahren bis heute.

 

 

Friedrich Christian Delius, geboren 1943 in Rom, in Hessen aufgewachsen, lebt heute in Berlin. Mit zeitkritischen Romanen und Erzählungen, aber auch als Lyriker wurde Delius zu einem der wichtigsten deutschen Gegenwartsautoren. Bereits vielfach ausgezeichnet, erhielt Delius zuletzt den Walter-Hasenclever-Literaturpreis, den Fontane-Preis, den Joseph-Breitbach-Preis sowie den Georg-Büchner-Preis 2011.

 

Michael Kleeberg, 1959 in Stuttgart geboren, arbeitet er als freier Schriftsteller, Essayist und Übersetzer in Frohnau. Für sein literarisches Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, zuletzt erhielt er den Evangelischen Buchpreis und den Friedrich-Hölderlin-Preis für seinen viel gelobten Roman „Vaterjahre“.

 

 

 

 

 

 

 

Donnerstag, 12. März 2015  

 

19.30 Uhr

     

Susan Muhlack

MORGENSTERN- PROGRAMM.

Skurriles, Heiteres, Bedenkenswertes von Christian Morgenstern

 

Susan Muhlack (Rezitation) und Thomas Böhm-Christl (Violoncello) .


Im Mittelpunkt der Lesung  steht Christian Morgenstern und seine skuril-phantastischen Gedichte. Mit seinem Witz, vor allem aus wörtlich verstandenen Metaphern und Klangspielen, gilt er als grundlegender Vorläufer der modernen Poesie.


Susan Muhlack steht für " Literamus" (Literatur und Musik).
Wie die Sprache im Zusammenhang mit Musik zu einem ganzheitlichen Hörereignis weden kann, zeigt Susan Muhlack in ihren literarisch-musikalischen Veranstaltungen. In den Lesungen ist die Schönheit der Sprache, ihr Rhythmus, ihre Sinnlichkeit zu erleben. Sprache ist auch Musik. Da verschmelzen Vortrag und Musik. Da bewegen den Hörer dramatische oder humorvolle Zwischentöne- bald spielerisch, bald erschütternd. Ein Klangerlebnis besonderer Art ist zu erwarten.


Die Musik dazu gestaltet am 12. März 2015 Thomas Böhm-Christl. Als Cellisten reizt ihn stets die Spannung von Form und Chaos, von Tradition und Avantgarde, von Konsonanz und Dissonanz, Repetition und Variation. Als Komponist erprobt er Statik und Bewegung. Er zeigt die Möglichkeiten des Cellos in der ganzen Breite zwischen minimaler bis an die Stille reichender akustischer Einzelaktion und vielstimmiger Entfaltung.