TERMIN - HIGHLIGHTS

 

Öffnung der Ausstellung

Di + Fr  16.30 -18.00 Uhr

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19.30 Uhr

 

Frohnauer Diskurs

 

Eckart Stratenschulte

 

Quo Vadis Europa?

 

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19.30 Uhr

 

Frohnauer Diskurs

 

Thomas R. Hoffmann

 

Vom Paradiesgärtlein ...

 

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Frohnauer Diskurse

in Zusammenarbeit mit dem Kulturhaus Centre Bagatelle e.V.

 

5. Dezember 2014

 

19.30 Uhr

 

Thomas R. Hoffmann: Poesie des Augenblicks - Adam Elsheimer und die barocke Malerei in Rom um 1600

 


Der in Frankfurt a. M. im Jahre 1580 geborene Adam Elsheimer nahm mit Anfang Zwanzig den Weg über München und Venedig nach Rom auf sich. Dort verstarb er im Jahre 1610 im Alter von lediglich 32 Lebensjahren. Trotz seiner kaum mehr als 10 jährigen Karriere in der Ewigen Stadt hatte er dennoch den Nährboden gelegt für die Entwicklung der europäischen Landschaftsmalerei.  

 

Elsheimer malte seine Kompositionen stets auf eine Kupfertafel. Auf Grund dieses Bildträgers bediente er stets kleine Formate. Dennoch war deren künstlerische Wirkung äußerst groß. Dies verdeutlicht eine Äußerung des vielleicht bedeutendsten Barockmaler des 17. Jahrhunderts Peter Paul Rubens, der nach dem Erhalt der Todesnachricht Elsheimers folgende rühmende Worte über seinen Freund verlor: „Nach einem solchen Verlust sollte sich unsere ganze Zunft in tiefe Trauer hüllen […] Er ist in der ganzen Kraft seines Könnens gestorben und seine Ernte stand noch in ihren Keimen.“

 

Der Kunsthistoriker Thomas R Hoffmann wird sich in seinem Vortrag in erster Linie den poetischen Momenten in Elsheimers Gemälden zuwenden und dessen malerische Wirkkraft unter anderem an Bildern von Peter Paul Rubens, Rembrandt oder Claude Lorrain veranschaulichen.

 


Vortrag mit vielen Bildern.

Frohnauer Diskurse

in Zusammenarbeit mit dem Kulturhaus Centre Bagatelle e.V.

 

Donnerstag, 13. November 2014, 19:30 Uhr

 

 

Prof. Dr. W. Benecke:

Die Krimkrise des Jahres 2014  im historischen  Kontext

 

Das Verhältnis zwischen Russland und Europa ist seit der völkerrechtswidrigen Annektierung der Krim und der anhaltenden Krise in der Ukraine äußerst angespannt. Täglich tauchen neue Katastrophenmeldungen auf. Beide Seiten drohen mit Sanktionen. Die Anti-Putin-Stimmung in Deutschland und Europa wächst. Dennoch mahnt mancher Politiker zu einer differenzierten Sicht.

 

Am 13. November, um 19.30 Uhr nehmen sich die Frohnauer Diskurse diesem aktuellen gesellschaftspolitischen Thema an. Professor Werner Benecke von der Europa Universität Viadrina spricht über die vergangene und die gegenwärtige Geschichte der Krim. Benecke zählt zu nicht nur zu den profunden Kennern der osteuropäischen Geschichte sondern ist auch ein begnadeter Redner und hat schon des öfteren mit seinen Vorträgen im Centre seine Zuhörerschaft fasziniert

 

Der 1964 in Braunschweig geborene Historiker studierte Mittlere und Neuere Geschichte, Osteuropäische Geschichte und slawische Philologie an der Georg-August-Universität Göttingen. Seine Dissertation schrieb er über Die Ostgebiete der Zweiten Polnischen Republik. Staatsmacht und öffentliche Ordnung in einer Minderheitenregion 1918–1939 und habilitierte sich 2004 in Osteuropäischer Geschichte mit der Arbeit Militär, Reform und Gesellschaft im Zarenreich. Die Wehrpflicht in Russland 1874–1914. Heute hat er den Lehrstuhl für Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas an der Viadrina inne. Seine Beiträge veröffentlicht er u.a. in Zeitschrift für Ostmitteleuropa-Forschung, Jahrbücher für Geschichte Osteuropas, Osteuropa, Journal of Modern European History, Dialog und Geschichte in Wissenschaft und Unterricht.



Eintritt 8 €, Mitglieder und Studenten 7 €,
Kartenvorbestellung unter Tel. 030 / 868 70 16 68
oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Galerierundgang im Herbst

 

Samstag 11. Oktober

13.00 Uhr

Galerierundgang mit Ines Doleschal

 

Kreuzberg ist inzwischen ein angesagter Standort für Kunstgalerien. Deshalb wird uns Ines Doleschal dieses Mal durch einige der dort ansässigen Galerien führen. Mit der Berlin Art Week, die am 20. September zu Ende ging, haben die meisten Berliner Galerien auch ihr Ausstellungsprogramm für den Herbst gestartet. Uns erwarten damit sicherlich neue und spannende Positionen moderner Kunst.

 

 

 

Frohnauer Diskurse

  

Donnerstag, 9. Oktober 2014, 19:30 Uhr

 

Prof. Dr. Hans Heinrich Nolte:

Eine Welt oder keine - Vom globalen Krieg zur Globalisierung des Friedens

 

 

Der erste Weltkrieg war radikalisiert und von Anfang an global. Die Versuche zur globalen Friedensregelung scheiterten. So konnten die Achsen-Mächte und besonders das nationalsozialistische Deutschland Friedenskonzepte ad absurdum führen. Der seit 2003 emeritierte Historiker und Germanist Nolte ist Ehrenvorsitzender des Vereins für Geschichte des Weltsystems.

 

 

 

Führung

 

Samstag, 20. September 2014 14 Uhr

 

Führung Art berlin contemporary (abc)

Ort: Station Berlin, Gleisdreieck

 

 

Frohnauer Diskurse

Donnerstag, 25. September 2014, 19:30 Uhr

 

Dr. Albert Friggieri:
Malta gestern und heute

 

Der Botschafter der Republik Malta stellt das kleinste EUMitglied vor, das durch seine strategische Lage im Mittelmeer über Jahrtausende nicht nur Seefahrer, sondern auch politische Mächte angezogen hat. Mit ihrer Präsenz, Kultur und Tradition haben sie Malta und die Malteser zu dem gemacht, was sie heute sind: eine kleine Nation von 420.000 Einwohnern, im Wesen mediterran und bereichert durch die Assimilierung vieler unterschiedlicher Einflüsse.

 

 

 

 

 

Frohnauer Diskurse 

Donnerstag,  4. September 2014  19:30 Uhr

 

Prof. Dr. Götz Uebe:
Kunst und Geometrie des Zufalls

 

 

Von Marcel Duchamps bis Gerhard Richter wird dem Zufall eine immer bedeutendere Rolle in der Kunst zugewiesen. Wahrscheinlichkeitstheoretiker Uebe, Emeritus der Universität Hamburg, zeigt wie am Rechner durch die mathematische Steuerung des Zufalls Bilder entstehen, die sich von denen moderner Künstler nicht mehr unterscheiden lassen.

 

Freitag, 20. Juni 2014

 

21.00 Uhr

 

Filmvorführung

 

 

 

„Michelangelo Superstar“ von Wolfgang Ebert

 

 

 

„Michelangelo Superstar“ ist ein aufwändiger 60-Minuten-Dokumentarfilm. Ein Film über die Geschichte eines Genies, eines begnadeten Künstlers und tief zerrissenen Menschen, eine Expedition in die Blütezeit der Renaissance. So zeitlos wie die Kunst des Genies, so zeitlos ist – in begrenztem Rahmen – auch ein Filmporträt über den besessenen Querkopf mit den magischen Händen.

 

 

 

Eintritt frei

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Freitag, 30. Mai 2014 10.45 Uhr

 

 Führung durch die Ausstellung von AiWeiWei im Gropiusbau
 

 

 

Frohnauer Diskurse 

Donnerstag,  4. Juni 2014  19:30 Uhr

 

Prof. Dr. Dominik Geppert

Ein Europa , das es nicht gibt. Die fatale Sprengkraft des Euro

 

Geppert ist seit 2010 Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn. Er spricht über sein Buch, über das Udo di Fabio im Vorwort schreibt: "Für Geppert ist die Währungsunion der untaugliche Versuch, die europäischen Volkswirtschaften zu fusionieren, um die Geister der Vergangenheit endgültig loszuwerden, während sie in Wirklichkeit genau dadurch wieder geweckt werden."

 

Forschungsschwerpunkte von Prof. Dr. Dominik Geppert  sind Internationale Beziehungen im Zeitalter autonomer Machtstaaten, Kulturgeschichte des Kalten Krieges, Presse und Politik in Europa, 1830-1930

Deutsche Intellektuelle im 19. und 20. Jahrhundert. Seit 2013 ist er  zusammen mit Hans-Peter Schwarz: Herausgeber der „Rhöndorfer Ausgabe“.



 

 

 

 

 

 

Samstag, 17. Mai. 2014  14:00 Uhr

 

Galerierundgang mit Ines Doleschal


Ines Doleschal hat einen Kiez gewählt der etwas abseits vom Hype ist, aber deshalb nicht weniger Qualität bietet. Der Rundgang endet beim Milchhof-Pavillon, das ist zwar keine kommerzielle Galerie aber ein extrem lebendiger Projektraum für Künstler aus dem Viertel.  An jenem 17.05. gibt es einer Ausstellung von 100 Zeichnungen, bei denen auch eine von Ines Doleschal dabei sein wird.

Teilnahme nur für Mitglieder des Kunstvereins.

 

 

 

Frohnauer Diskurse

Freitag, 16. Mai. 2014

19.30 Uhr

 

Thomas R. Hoffmann

Tradition und Wandel im Dienste der Macht. Herrscherporträts von der Renaissance bis ins 19. Jahrhundert

 

Mit Beginn der Renaissance haben sich in der europäischen Malerei Bildnisse von Königen, Kaisern und Kurfürsten erhalten, die ganz unterschiedliche machtstrategische Ziele verfolgten. Die Künstler der vergangenen Jahrhundert hatten sich den jeweiligen Bedürfnissen der Herrscher zu beugen, um miteindrucksvollen Kompositionen die gekrönten Häupter in die sprechendste Pose zu bringen.

 

 

Der heute in Berlin lebende Thomas R. Hoffmann verbrachte seine Kindheit in Bernkastel-Kues an der Mosel. Nach seinem Abitur am Regino-Gymnasium in Prüm in der Eifel absolvierte er das Studium der Kunstgeschichte und Geschichte an der Universität Trier und der Humboldt-Universität zu Berlin. Nach dem Studium konzentrierte sich sein berufliches Hauptaugenmerk auf die Kunstvermittlung, bei der bis heute die Gemäldegalerie und das Kupferstichkabinett in Berlin seine Lieblingssammlungen bilden. Hinzu gesellten sich über die Jahre hinweg neben dem Bode-Museum, der Alten wie Neuen Nationalgalerie auch der Martin-Gropius-Bau, die Berlinische Galerie und das Mies van der Rohe Haus als Vermittlungsorte. Mit großer Regelmäßigkeit hält Thomas R. Hoffmann kunsthistorische Vorträge u. a. an der Akademie der Staatlichen Museen zu Berlin und der Urania. Des Weiteren gibt er als Dozent Seminare innerhalb des Gasthörer-Programms der Freien Universität zu Berlin. Seit Gründung der Kinderakademie der Staatlichen Museen zu Berlin begibt er sich als Kursleiter mit Kindern auf spannende Kunstdetektivreisen durch zahlreiche Museen. Des Weiteren ist er Autor kunsthistorischer Bücher, die im Belser-Verlag erschienen sind.

 

Das berufliche Schwerpunkt des Kunsthistoriker Thomas R. Hoffmann ist die Kunstvermittlung, bei der neben allen bedeutenden Museen Berlins vor allem die Gemäldegalerie und das Kupferstichkabinett in Berlin seine Lieblingssammlungen bilden. Daneben ist Hoffmann Dozent an der Akademie der Staatlichen Museen und der Urania und gibt Seminare innerhalb des Gasthörer-Programms der Freien Universität zu Berlin

 

 

 

 

 

Freitag, 11. April 2014, 19:30 Uhr

 

Michael Niedermeier

Macht Memoria und Mätressen–  im Garten der Göttin Venus

 

Die Wörlitzer Anlagen werden von ihren Besuchern seit jeher gerühmt als eine bedeutende Gartenanlage der Aufklärung, der Erziehung und der Liberalität. Weithin unbekannt ist dagegen das dynastisch-genealogische und erotisch-epikuräische Geheimprogramm, nach dem der Fürst seinen Landschaftsgarten für Kenner und Unterrichtete gestaltet hat. Die Mediceische Venus thront in ihrem Rundtempel weithin sichtbar über den Wörlitzer Anlagen, die über die Einführung und Einweihung in die Mysterien der Liebesgöttin neu lesbar werden

PD Dr. Michael Niedermeier ist Leiter der Arbeitsstelle " Goethe-Wörterbuch" der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, Mitglied des DFG-Sonderforschungsbereiches 644 "Transformationen der Antike" an der Humboldt-Universität und Vorstand der Pückler Gesellschaft für die Erhaltung und Erforschung historischer Gärten

 

Zu seinen einschlägigen Publikationen gehören u.a.: Erotik in der Gartenkunst. Kulturgeschichte der Liebesgärten (Leipzig 1995), japan. Ausgabe Tokyo 2013

Das Gartenreich Dessau-Wörlitz als kulturelles und literarisches Zentrum. Dessau 1995

Von der Schrift in die Landschaft. Die Isis-Initiation des Apulejus in der Mystischen Partie des Wörlitzer Gartens. In: Übersetzung und Transformation. Hg. von Hartmut Böhme, Christof Rapp und Wolfgang Rösler. Berlin/New York 2007, S. 267-308.

Semantik: Ikonographische Gartenprogramme. In: Gartenkunst in Deutschland. Von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart. Hg. v. Stefan Schweizer und Sascha Winter. Regensburg 2012, S. 327-352

Archäologie, Genealogie und Politik in der europäischen Gartenkunst des 18. Jahrhunderts. In: Monumente im Garten – der Garten als Monument. (Regierungspräsidium Stuttgart. Landesamt für Denkmalpflege) Stuttgart 2012, S. 103-117.

 

 

 

Donnerstag,  27. März 2014  19:30 Uhr

 

Ekkehard Steinhäuser

Die Straße der Romanik. Kunst des Mittelalters  neu zur Geltung gebracht.

Nach Studium und Ausbildung zum evangelischen Pfarrer hat Ekkehard Steinhäuser an der  Martin Luther Universität in Halle/ Wittenberg promoviert. Seiner Tätigkeit als stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises Halberstadt und theologischer Vorstand der Domschätze Quedlinburg und Halberstadt machten ihn zum kunsthistorischen Experten.

Seit 2013 ist er Stellvertretender Leiter der Forschungsstelle Religiöse Kommunikations- und Lernprozesse an der Theologischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seine Forschungsschwerpunkte sind Christliche Ethik und Utilitarismus; Christliche Kunst des Mittelalters; Spiritueller- und Kulturtourismus in Sachsen-Anhalt.

 

 

 

Freitag, 21. Februar 2014, 19:30 Uhr

 

 

Petra Lange

Junge Künstler der DDR bis 1989: Was sind sie heute?

 

Auch in Künstlerkreisen entwickelte sich neben dem sozialistischen Realismus bereits vor dem Mauerfall eine neue kritische Sicht auf das Leben und das Dasein in den politisch bestehenden Verhältnissen. Petra Lange, die viele der Künstler aus der Zusammenarbeit in der DDR persönlich kennt, geht ihren unterschiedlichen Wegen seit damals nach.

Petra Lange hat in der DDR u.a.  Kunstwissenschaften studiert und 1988 an der Humboldt-Universität in Ost-Berlin promoviert.  Sie war Mitarbeiterin beim Zentrum für Kunstausstellungen der DDR. Jetzt leitet sie ihr eigene Kunstgalerie  in Charlottenburg.

 

Frohnauer Diskurse

 

31. Januar 2014

 19.30 Uhr

 

 

Vortrag

Joachim Jauer

Luthers Erblande –  Gedankengänge  durch vier Jahrzehnte

1969 ging Joachim Jauer als 1.Reise- Korrespondent des ZDF in die DDR, wohnte 1978 bis 1982 in Ost-Berlin. Seit 1987 war er Sonderkorrespondent in Osteropa und wurde Zeuge der Entwicklung  in  der DDR und Osteuropa und Chronist der Revolutionen von 1989 und ihrer Folgen. In der Vorwendezeit waren seine fast täglichen Berichte im Fernsehen und als Moderator von „Kennzeichen D“ eine der wichtigsten Informationsquellen für die „friedlichen Revolutionäre“  in der DDR und für die späteren Entwicklungen. Seither beobachtet und recherchiert er ständig die politischen, gesellschaftlichen und religiösen Veränderungen  bis zu den aktuellen Entwicklungen, über die er uns berichten wird.