TERMIN - HIGHLIGHTS

 

Öffnung der Ausstellung

Di + Fr  16.30 -18.00 Uhr

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19.30 Uhr

 

Frohnauer Diskurs

 

Eckart Stratenschulte

 

Quo Vadis Europa?

 

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19.30 Uhr

 

Frohnauer Diskurs

 

Thomas R. Hoffmann

 

Vom Paradiesgärtlein ...

 

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29. September 2016

 

Marie Claire Feltin

Lebenslinien

 

Eröffnung der Ausstellung zum 80. Geburtstag von Marie-Claire Feltin

 

'Lebenslinien' zeigt Malerei aus der langen Schaffenszeit der Künstlerin, die vorwiegend mit Acryl auf Leinwand arbeitet.

 

Das große Lebensthema von Marie-Claire Feltin ist der menschliche Körper, dessen Formenreichtum und Vielschichtigkeit sie darstellt, indem sie ihn immer stärker abstrahiert. Es entsteht ein spannungsreiches Verhältnis zwischen Linien, Flächen und Farben, das zu einer Vision seiner inneren Anatomie führt und damit zu einer Verbindung von außen und innen.

 

Anläßlich einer Ausstellung im Fontane-Haus in Reinickendorf hat sie ihren künstlerischen Prozess mit einer Reise verglichen: 'Als Künstlerin vergleiche ich mich mit einem Reisenden, der sein Ziel zu erreichen versucht und merkt, dass die Reise selbst das Ziel ist. Aber ich glaube, dass der Zielort meiner Reise ich selbst bin, eine Suche ohne Ende'.

 

Eine wichtige Inspirationsquelle und Grundlage für viele Arbeiten ist für Marie-Claire Feltin die Literatur. So war  die 'Hymne an den Körper' der kroatischen Dichters Tin Ujevic (1891-1955) namengebend für zahlreiche Werke und Ausstellungen.

 

Die gebürtige Französin studierte Kunst in Sevre bei Paris. Seit 1966 lebt sie Berlin. Seit 1975 ist sie Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler, 1990 war sie Mitbegründerin der Künstlerinnengruppe  'ZehnF90'.

 

Sie hatte zahlreiche Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Italien, Kroatien und der Tschechischen Republik. Ihre Werke befinden sich in privatem und öffentlichen Besitz.

 

Ihr Atelier befindet sich im Kunstzentrum Tegel-Süd

 

 

Zur Einführung spricht Alexandra Otto.

Katharina Felice und Gabriel Hahn begleiten die Einführung mit einer Stimmpercussions-Performance

 

 

Dauer der Ausstellung: 30.09.2016 - 13.01.2017

Öffnungszeiten: Di. und Fr. 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr

Eintritt frei

 

 

 

16. Juni bis 25. September 2016

 

 

Corinna Dunkel

 

 

STILL-LEBEN?

 


Corinna Dunkels künstlerischer Schwerpunkt liegt auf realistischer, großformatiger Malerei mit Farbstiften. Aus einer Vielzahl kleiner Striche entsteht ein ganzes Universum. Das Spektrum ihrer Kunst umfasst dabei Themen wie Erotik, Harmonie, Bedrohung und Ängste.



Ihre Bildmotive sind vielfältig und überraschend: Menschengesichter, reflektiert im Spiegel, selbstinszenierte Stillleben, surreal wirkende Landschaften und Einzelobjekte, wie Kissen und Tücher, die lebendig zu sein scheinen.



Corinna Dunkel lebt und arbeitet als freie Künstlerin im Norden Berlins.

 

 

 

 

 

 

 

7. April bis 12. Juni

 

Katrin Binder

 

Rauschen

 

Katrin Binder studierte an der Kunsthochschule in Kassel und zwei Jahre am Sichuan Fine Arts Institute in Chongqing, China. Die Ausstellung zeigt u.a. Tuschezeichnungen von Kiefern und Scherenschnitte von Wasser. Verbunden durch den Titel der Ausstellung wird die Vorstellung des Rauschens der Kiefern und des Rauschens der Flüsse zu einer Metapher für das Rauschen der Zeit.


Katrin Binder lebt und arbeitet in Berlin.

 


Statement der Künstlerin:

 


Mein zweijähriges Studium am Sichuan Fine Arts Institute in China bereichert bis heute meine künstlerische Arbeit. Zurück in Deutschland werde ich häufig gefragt, warum ich Kiefern zeichne, obwohl diese doch schon so oft in Asien dargestellt worden sind. Keine Frage könnte den Unterschied zwischen traditioneller, asiatischer Kunst und dem Westen besser aufzeigen. Die Tuschmalerei zielt weniger darauf ab, innovative Kunstwerke zu schaffen, sondern die grundlegende, menschliche Erfahrung der ständigen Veränderung der Welt darzustellen. Das Leben wird als fließende Bewegung zwischen zwei Polen gesehen, z.B. zwischen Tag und Nacht oder Leben und Sterben. Der Schwerpunkt der Tuschmalerei ist deshalb ein meditatives Innehalten und die Darstellung von Prozessen, beides gezeigt in der Bewegung des Pinselstriches.

 


Papier ist immer mein Ausgangsmaterial, auf das ich bevorzugt mit Aquarell oder Tusche male. In meinen aktuellen Arbeiten habe ich angefangen, die Papiere zu zerschneiden. Das Bild wird aus der verankernden Fläche gelöst und schwebend einem Grund gegenübergestellt. Durch die langsame Herstellungsart und ihre Fragilität können diese Papercuts auf ihre eigene Weise Zeit und Zerbrechlichkeit darstellen.

 

 

 

29. Januar  bis 3. April 2016

 

Jens Günther

 

Hautnah

 

In der Ausstellung "Hautnah" zeigt der Kunstverein Centre Bagatelle die aktuellen Arbeiten des jungen Künstlers Jens Günther. "Hautnah" zeigt Tiere im Zoo, der ihnen mehr Gefängnis als Heimat ist. Durch seine realistische Malweise mit feinen Übergängen und subtilen Farbabstufungen bringt er eine subjektive Realität zum Ausdruck, die berührt. In den Farben Schwarz, Weiß und Grau offenbaren sich Einsamkeit und Isolation der in Gefangenschaft lebenden Tiere "hautnah". Doch auch die Kommunikation zwischen dem Tier und dem Besucher interessiere ihn, so Jens Günther. Im Bild "Hagrid" von 2013 ist dies gut zu erkennen. Besucher und Zootier zeigen eine gewisse Neugier zu einander. Bei der Wahl solcher Motive schwingt bei ihm auch immer die Frage mit, in wieweit der Zoobesucher die Tiere als Ausstellungsobjekt wahrnimmt oder in ihnen auch das Lebewesen sieht, das nicht gerne lebenslang eingesperrt existiert. "Ich male gern Tiere, die etwas nachdenkliches oder auch trauriges haben, um Emotionen zu zeigen," ergänzt der Künstler.

 


Aber auch die bunten Strandbilder, die einen Blick aufs pralle Sommerleben werfen, verweigern die Idylle. Zu voll ist der Strand, zu beengt der Raum für die einzelnen, um ein Gefühl von Freiheit aufkommen zu lassen. Jens Günther wurde 1981 in Halle an der Saale geboren, wo er auch heute noch lebt, studierte Malerei an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und an der Akademie der bildenden Künste in Wien. Seinen Meisterschüler absolvierte er bei Ute Pleuger in Halle.

 


Die Vernissage findet am Freitag, dem 29. Januar 2016, um 19.30 Uhr statt. Die Kunstwissenschaftlerin Gabriela Möller wird in die Arbeiten von Jens Günther einführen. Sie hat u.a. am Verbundprojekt „Bildatlas: Kunst in der DDR“ mitgearbeitet, das möglichst die Malerei in der DDR umfassend dokumentiert.

 


Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Die Werke von Jens Günther sind bis zum 3. April 2016 zu den Öffnungszeiten zu sehen: immer dienstags und freitags von 16.30 Uhr bis 18.00 Uhr sowie zu den Veranstaltungen des Kulturhauses und des Kunstvereins.
Mehr zum Künstler: http://www.jguenthermalerei.de