TERMIN - HIGHLIGHTS

 

Öffnung der Ausstellung

Di + Fr  16.30 -18.00 Uhr

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19.30 Uhr

 

Frohnauer Diskurs

 

Eckart Stratenschulte

 

Quo Vadis Europa?

 

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19.30 Uhr

 

Frohnauer Diskurs

 

Thomas R. Hoffmann

 

Vom Paradiesgärtlein ...

 

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19. November 2010 bis 16. Januar 2011

 

 

 

Centre Bagatelle

 

"WANDELN"


Anne Lass
www.annelass.de

 

Vernissage 19. November 2010


Laudatio von Kai Olaf Hesse

 

»Wandeln« ist ein fortlaufendes Projekt der Berliner Fotografin Anne Lass. Die mittlerweile über vierzig Bilder, fotografiert an verschiedenen Orten der Welt sind eine Unter­suchung des Bildes an sich - wann wird eine Fotografie zu einem Bild und wie verhält sich ein Einzelbild im Kontext mit anderen Bildern. Die Fotografien balancieren zwischen Aufnahmen von Orten, Landschaften und Bilder, die als Projektionsflächen für eigene Erinnerungen dienen Men­schen und Objekte befinden sich in einer Form von Stillstand und sind für einen Moment losgerissen von ihrer normalen Funktion und verweilen, bis der tägliche Rhythmus sie einholt. Die Relation zwischen den Fotografien und den Orten die sie tatsächlich beschrei­ben, ruft ein Gefühl zwischen Traum und Wirklichkeit hervor. Hier treten die Einzelbilder in Verbindung mit einan­der, und werden zu mehreren visuel­len Teilerzählungen, umrahmt von einer größeren Erzählung über den Lebens­raum des Menschen am Anfang des 21. Jahrhunderts.

 

 

Die Fotografin sagt selbst zu Ihren Bildern: „In meiner künstlerischen Arbeit beschäf­tige ich mich mit den Themen Lebens­raum, Mensch und Natur. Ich bin daran interessiert eine bestimmte Vorstellung der Welt in einer bestimm­ten Zeit zu untersuchen und fotografisch festzuhalten. Die Arbeit besteht in einer Samm­lung subjektiver Beobachtungen, die ich bearbeite und zu Bildern werden lasse. Ich versuche damit einen Überblick (in einem Augenblick) zu schaffen, sei es durch das Abgebildete oder durch die künstlerische Umsetzung.Eine Frage, die mich fortlaufend beschäf­tigt ist, welchen Unterschied es macht ob ein Bild inszeniert oder dokumen­tarisch ist, wenn das Resultat das Glei­che anmutet und welche Mittel ein Bild überhaupt inszeniert wirken lassen."

 

 

 

 

 

 

 

 

24. September bis 17. November 2010

 

Centre Bagatelle

 

"HIATUS"
Ola Eibl
www.ola-eibl.de

Vernissage 21. August 2010

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21. August bis 18. September 2010

 

 

Centre Bagatelle

 

"Zapallal|Yurinaki"


Andrés Marroquín Winkelmann

 

Vernissage 21. August 2010

 

 

 

Zapallal|Yurinaki
In den letzten 15 Jahren ist die Anzahl der Slums in Perú radikal angewachsen, manche sind mittlerweile sogar Stadtteile geworden. Die klimatische Diversität in Perú, seine raue Geografie und die wirtschaftlichen Verhältnisse führen zu grossen kulturellen Unterschieden im Land. Mit Hilfe der Gemeinden von Zapallal und Yurinaki, habe ich ein fotografisches Projekt angefangen, dass sich mit dem  Lebensbedingungen in diesen Umgebungen befasst. Ich wollte die Gemeinden an diesem Projekt beteiligen und habe die von mir Porträtierten in den kreativen Prozess mit einbezogen. Sie halfen mir dabei die Bilder zusammenzustellen, charakteristische Elemente der Umgebung auszuwählen und zu arrangieren, typische Räume zu suchen, um Alltagssituationen zu inszenieren um soziale und politische Themen zu behandeln. Da “Zentralisierung” in Perú ein bedeutendes politisches, soziales und wirtschaftliches Thema ist, schien es für
dieses Projekt richtig, die Rolle des Fotografen bei der Entwicklung der Motive zu “dezentralisieren”.


Der Grossteil der Menschen, die jetzt im Zapallal leben, kamen vom Land in die Slums an den Rändern von Lima, in der Hoffnung, bessere Arbeitsmöglichkeiten und gesicherte wirtschaftliche Verhältnisse zu finden. Die hohe Arbeitslosigkeit und die überbevölkerte Hauptstadt liessen ihnen kaum Möglichkeiten ausser der einen, wieder von vorne anzufangen. Die meisten Menschen, die ich in meinem Projekt fotografiert habe, haben diese soziale Unsicherheit erlebt.


Die Regierung kümmert sich kaum um ländliche Gegenden wie Yurinaki. Diese Isolierung verstärkt die sowieso schon konservative Mentalität der Bewohner und führt zum Schluss vielleicht sogar zu Misstrauen. Die alte Generation zweifelt an beinahe allem was mit Veränderung und Entwicklung zu tun hat. Meistens sind die jüngeren Generationen diejenigen, die, durch die Erziehungsprogramme von internationalen oder privaten Institutionen vorgeben, ihre Familien dazu bringen neue Werte einzuführen - sie übernehmen häufig die Rolle des Modells oder sogar des Oberhaupts der Familie und machen damit den Anfang in der Entwicklung eines neuen Sozialverhaltens.


Ich habe einen fünftägigen Workshop mit Kindern zwischen acht und vierzehn Jahren organisiert. Den Teilnehmern wurden Wegwerfkameras zur Verfügung gestellt und jeden Tag musste eine Aufgabe erledigt werden. Die Kinder haben mit ihren Eltern Notizen zu ihrer Arbeit gemacht, um sich so über Fortgang und Realität ihrer Arbeit Klarheit zu verschaffen. Nach einer Woche der Ausarbeitung und Zusammenstellung habe ich für die Gemeinde und alle, die am Projekt mitgearbeitet hatten, eine kleine Ausstellung organisiert.


Dieses Projekt liefert eine fotografische Montage eines aktuell ablaufenden sozialen Entwicklungsprozesses - die Bildinszenierung ist das Resultat einer Interaktion mit der Gemeinde. Und - nachdem ihnen gezeigt wurde, wie so etwas gemacht werden kann - sind es wieder einmal die Kinder, die ein Bild ihrer Umwelt schaffen, der Gemeinde in einer Ausstellung ihre Perspektiven zeigen und so eine andere Möglichkeit der Kommunikation schaffen. Durch die Kinder von Zapallal und Yurinaki haben die Familien jetzt eine Möglichkeit, ihre überkommenen Gewohnheiten abzulegen und neue, verlässlichere Werte zu entwickeln.

 

 

 

Andrés Marroquín Winkelmann

Andrés Marroquín Winkelmann wurde in Peru geboren und lebt nun in Deutschland. Er studierte drei Jahre lang Kommunikationswissenschaften an der “Universidad de Lima”. 2005 begann er Fotografie an der FAS, Fotografie am Schiffbauerdamm in Berlin, zu studieren und setzte dies an der Ostkreuzschule für Fotografie und Gestaltung fort, wo er 2009 seinen Abschluss erwarb. Andr é s Arbe i ten wurden in z a h l r e ichen Gruppen- und Einze l - Ausstellungen weltweit gezeigt, darunter im Rahmen der Sao Paolo Biennale, des 06. Berliner Kunstsalons, des Italian Photofestivals of Savignano, des F-Stop Festivals in Leipzig, der Darmstädter Tage der Fotografie, des Fotosommers Stuttgart und in der Holden Galerie in Darmstadt, der Kunst.Licht Gallery in Shanghai und der Galleria Contemporaneo in Venedig.

 

 


 

11. März bis 30. April 2010

 

 

Centre Bagatelle

 

 

"Das Weiße vom Ei"

 

Ausstellung "Die fünf Weißen"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beate Hoffmeister, Netz-Ei

 

 

Henning Korn, Portrait Lohn Le C.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Karl Lecs, Uhrwerk Tableau

Rolf Steinhausen Ecce (L. Eifinger)

 

 

 

 

 

 

Uta Schwarz-Korth, Die Gekreuzigte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

21. Februar bis 10. März 2010

 



Centre Bagatelle

 

"Damals und Heute"


Fotoausstellung zur Maueröffnung am 17. Februar 1990

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

7. Januar bis 2. Februar 2010

 

 

Centre Bagatelle
 

"Art Genossen"


Heinz-Dieter Wenzel


Vernissage 7.Januar 2010


Bilderklang mit archaischen Instrumenten: Friedemann Schmidt (Musikarchäologe)



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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